Siegener Urban Art Festival

Ingo Schultze-Schnabl

Aus der künstlerischen Frage, was eigentlich beim Betrachter den Reflex zum Verknüpfen und Deuten auslöst, entstehen bei den Werken Ingo Schultze-Schnabls immer wieder neue Wahrnehmungsexperimente. (Kirsten Schwarz, Kunsthistorikerin, Siegen)
 
Für seine Arbeit benutzt er meist mehrteilige Bildformen. So ist seit 1997 das Triptychon aus Komponenten mit rechteckiger Grundform und gleichen Abständen zueinander charakteristisch. Er bezeichnet dieses Vorgehen als „sein Spielzeug, einen gefundenen Kasten, der sich von Jahr zu Jahr geheimnisvoll erweitert.“ Dabei werden die Abstände zwischen den Tafeln eines jeden Kunstwerks anhand der Frage bemessen, welche Informationen das Auge erhalten muss, um die Elemente miteinander zu verbinden.
 
Ingo Schultze-Schnabl, Jahrgang 1953, ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler (ASK) und des Bundesverbands Bildender Künstler (BBK). Seine Werke zeigte er in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im Kreis Siegen-Wittgenstein und überregional. Seine farbigen Abstraktionen entstehen in Acryl und Tusche.
 
Für das eigens für das Siegener Urban Art Festival „Out and about“ entwickelte Fassadenobjekt für das Haus Kölner Straße 48 ist eine minimalistische, monochrome Gestaltung vorgesehen.

Projekte - Ingo Schultze-Schnabl